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Modellflugverein Reinickendorf e.V.

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Bild:Spannweite.png3000mm  Bild:Laenge.png 1960mm  Bild:Gewicht.png ca.10Kg  Bild:Antrieb.png 2 x HK450 Bild:Schraube.pngAPC18x6  Bild:Akku.png 2x6S3300mAh

Southampton MK1

Wie kommt man bloß auf die Idee, solch ein Projekt anzufangen? Es sollte also was Spannendes werden, etwas, was langsam fliegt, etwas Zweitmotoriges, etwas, was sowohl an Land als auch auf dem Wasser startet, etwas, wo man nicht viel schleifen muss, etwas mit großem Maßstab, um viele Details gestalten zu können, etwas aus Holz, damit man alles selber bauen kann. Etwas, welches mit den vorrätigen Akkus fliegt, etwas, was gerade noch so ins Auto passt, etwas, was es hier so noch nicht gibt.
 

 

Und nach einem langen Entscheidungsprozess ist aus dem „Etwas“ nun eine Submarine Southamptom MK1 geworden. 3m Spannweite sollten es werden. Die Augen werden bekanntlich nicht besser und nicht nur auf dem Wasser gilt: „Big is beautiful“. Das prognostizierte Gewicht liegt bei <10kg, Akkus 2x 6S 3300mAh.
 

 

Wer AD kennt, weiß, dass er sich stark am Original anlehnt. Was früher gut war, ist dem ambitionierten Modellbauer heute nur billig. Anzahl und Abstand der Spanten und Rippen, die Befestigungs- und Justierungsmethode von Flächen und Leitwerken sowie das gesamte Tragsystem sind weitestgehend kopiert. Dazu wurden unzählige Fotos studiert und Kontakt mit dem Londoner RAF Museum aufgenommen, um Details in Erfahrung zu bringen. Die Briten, bei denen noch ein MK1 Rumpf im Museum zu besichtigen ist, zeigten sich erstaunlich kooperativ und gaben nach ersten Projektfotos ein hoch erfreutes Feedback. Das motiviert AD zusätzlich und wir dürfen uns auf zügigen Fortschritt freuen. 2 Jahre Bauzeit und unzählige Fragen liegen nun hinter AD.
 

 

Angefangen über die Frage welche Detailvariante der Soutampton, welcher Maßstab, welches Flächenprofil, welche Motorisierung, welcher Dateillierungsgrad, welche Befestigung von 1,5kW Motoren auf einem fragilen Tragwerk, welche Steckungsmethodik bis hin zur wassertauglichen Innenraum- und Farbgestaltung und dem möglichst schnellen Aufbau des Modells auf dem Flugfeld mußten gelöst werden. Es wurde sogar eine Zimmerwand in AD’s Wohnung herausgerissen (kein Scherz), um das Modell nun erstmalig komplett zusammen bauen zu können.


Hier nun die beiden zusammen gesteckten Rumpfhälften, dem vorbereiteten vorderen Innenausbau, der unteren Fläche und Leitwerke. „Mächtig gewaltig“ hätte man früher gesagt. Selbstredend, das bereits die gesamte Mechanik im Cockpit für beide Pilotenplätze vorbildgetreu funktioniert.
 

 

Nun fehlt ja nur noch die obere Fläche, die Abspannerei, etwas Finish und dann kann es losgehen. Vereinsanfliegen ist in einer Woche….;-))