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Modellflugverein Reinickendorf e.V.

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„Gemeinschaftsprojekt Me 109-G von Mario und Christian“

Bild:Spannweite.png2000 mm  Bild:Laenge.png 1850 mm  Bild:Gewicht.png 6-8kg  Bild:Antrieb.png BL Bild:Schraube.png24-26"  Bild:Akku.png 10s

Messerschmitt Me109-G

Mit der Hawker Hurricane und der Supermarine Spitfire sowie der P-51 Mustang tummeln sich schon einige Nachbauten von Jagdflugzeugen aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs auf unserem Modellflugplatz.


Somit war es nur eine Frage der Zeit, dass sich neben den schon existierenden Messerschmitt Me-209 und Me-309 nun endlich eine, eigentlich werden es ja zwei, Messerschmitt Me-109-G dazu gesellen werden.


Wie gewohnt entstehen die beiden Modelle in einer klassischen Holzbauweise und als Vorlage dient, wie bei den anderen Modellen auch schon, eine 3-Seitenansicht.


 

 


Fläche und Fahrwerk

Die 12 Rippen (WR-Naca2415 / AR-Naca2412) bilden die Grundlage für die Tragfläche der Messerschmitt, die V-Form beträgt im Übrigen 5 Grad.

Und so ist alles schön sauber auf dem Hauptholm aufgereiht und die Fahrwerksmechanik wurde ebenfalls schon in die angestammte Position gebracht.

 

 

So entstehen leichte und funktionelle Räder für das geplante Objekt und der Bauaufwand hält sich in Grenzen.

Zudem wurden Räder in einer bestimmten Größe benötigt die es sowieso nicht im Modellbauladen an der Ecke gibt, aber für den Weiterbau unbedingt erforderlich sind oder waren.


Das (aus - und eingefahrene) Fahrwerk der Me-109 ist nun fertig genauso wie die Fahrwerksschächte, es darf Beplankt werden.
 

 

Zwei Millimeter starkes Balsaholz ziert nun die Oberseite der Tragfläche.

Auch die Unterseite wird Teilweise, im Bereich der Endleiste, beplankt damit Mario sich um das Verkasten der Querruder sowie der Landeklappen kümmern kann. Später kommen dann noch die Spaltklappen und die Ölkühler dazu!


Und da ist er auch schon, der Ölkühler mit der dazu gehörigen Spaltklappe.

Bei genauer Betrachtung der Bilder wird einem unweigerlich die Landeklappe als auch das Querruder ins Auge fallen.


Im Übrigen sucht Mario sein blaues Bügelbrett und wäre für jeden Hinweis dankbar!


 

 

Das Servo für die Ansteuerung der Spaltklappe wurde schön im Ölkühler versteckt und ist bei geschlossenen Klappen nicht mehr zu sehen.


Für die Fahrwerkservos (4.Stück) wird es gleich Nacht, nach einem ausführlichen Belastungstest darf nun die Beplankung drauf.

Sichtbar bleiben allerdings, aber bei welchem Modell ist das nicht der Fall, die Anlenkung der Landeklappen und die der Querruder.

Was jetzt noch fehlt ist die schützende Hülle für die Tragfläche aus GFK und der passende Anstrich, in Fachkreisen auch als Finish bekannt.

 

 


Der Rumpf und das Leitwerk

Alle Teile sind für den Rumpfaufbau angefertigt und sind bereit für den Zusammenbau.

An Platz wird es dem Motor und den Akkus (10S) in Zukunft im Innenkasten des Rumpfes nicht mangeln!

 

 

Das Heck der Messerschmitt entsteht in Halbschalenbauweise.

Alles zusammen lässt Größe und Form der zukünftigen "Gustav" erahnen.

 

 

Ein kurzes Tätatä hatten die Fläche von Mario und der Rumpf von Eisi und es passet alles Bestens!
Viele Wege führen nach Rom und so wird von Mario nicht nur der hintere Teil, wie bei Christian, sondern der gesamte Rumpf in Halbschale gefertigt.

Des Weiteren sieht man sehr schön, dass Mario einen Teil des Seitenleitwerkes schon positioniert hat und auch mit dem beplanken des Rumpfes begonnen hat.

 

 

Nun ja, wenn Mario schon so beruhigt mit den Bildern um die Ecke kommt, dann weiß man auch, dass es bald neues Bildmaterial gibt.

Kaum zuende gedacht und schon sind die aktuellen Bilder eingetroffen.

Das Höhenleitwerk steht nun auch für die bevorstehenden Messarbeiten (EWD) zur Verfügung.


Feintuning

Nach dem nun alle restlichen Balsaleisten den Weg auf den Rumpf der Messerschmitt gefunden haben und der erste Feinschliff erfolgt ist wird die "Büchse" wieder, aber nur von oben, uff jemacht!

Der Akkuwechsel soll künftig ohne demontage der Tragfläche erfolgen und somit wird eben eine kleine Wartungsklappe zwischen Motorspant und Cockpit "rinjefummelt".

Erste Versuche die Kabinenhaube anzupassen sind ebenfalls schon erfolgt, aber irgendwie geht es im Moment nicht weiter.

Mario´s "Schieleisen" iss weg, helft mal bei der Suchen sonst wird ja die "Gustav" nie fertig! ;o)

 

 

Ein Glück, er hat sie gefunden, also seine Brille, es kann weiter gehen!

Und schon beackert er die nächste Baustelle, ein gefedertes und einziehbares Spornrad muss es sein, man gönnt sich ja sonst nichts. ;o)

Lassen wir einfach mal die Bilder für sich sprechen.

 

 

Da ist er schon, der zukünftige Pilot, olle "Justav"!

Platz scheint er in jedem Fall zu haben jedenfalls macht er kein grimmiges Gesicht.

 

 

Mit den Cockpitinstrumenten scheint der zukünftige Pilot auch zufrieden zu sein, iss ja och keen Wunder, damit hatte Mario auch reichlich Arbeit.


Das Finish, das Bauende naht

Viel Balsastaub hat es in der letzten Zeit gegeben und so langsam geht es dem Bauende entgegen. Dennoch werden noch zahlreiche Stunden für das Grundieren und erneute Schleifen draufgehen bevor der erste Farbauftrag erfolgen kann.
 

 

Das saubere Abkleben der Kabinenhaube, aber auch der Schächte, für das bevorstehende belegen mit GFK-Matte steht an. Und wieder wir es staubig!


GFK-Matte, Filler und Grundierung, nicht zuletzt auch in der Körnung abnehmendes Schleifpapier, sorgten in den letzten Tagen für den Feinschliff.
 

 

Es ist Vollbracht! Nun darf die erste Lackschicht aufgetragen werden.


Da ist er nun, der erste Lackanstrich für die "Gustav".
 

 

Das Symbol der Staffel ist ebenfalls schon zu bewundern.


Der Jungfernflug!

Es ist Vollbracht, Marios "Gustav" bekam, pünktlich zum Abfliegen, bei strahlenden Sonnenschein, endlich Ausgang zum lang ersehnten Erstflug.

Was soll man(n) groß sagen, Sie fliegt.

Glückwunsch Mario!!!

 

 

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ENDE