Persönliche Werkzeuge

Modellflugverein Reinickendorf e.V.

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Anfliegen

Nun ist es endlich soweit: Die Saison ist offiziell eröffnet.

Bei traumhaftem Wetter fand unser alljährliches Anfliegen statt.

Modelle, Modelle Modelle Wann hatten wie je solch einen Saisonstart? Diesmal war alles perfekt. Es war sonnig, es war kaum Wind, es war mit 23°C die optimale Temperatur und die Start- und Landebahn war dank unseres Arbeitseinsatzes vor 2 Wochen gut vorbereitet. Das machte sich auch deutlich in der Anzahl der anwesenden Mitglieder: 38 Autos inkl. zweier Wohnwagen und einem Motorrad, insgesamt waren es gut 45 Freunde und Freundinnen des Modellsportes (Wir wollen ja die anwesenden Frauen nicht vergessen!!).
 

 

Alle hatten sich offensichtlich gut auf diesen Saisonstart vorbereitet, auch unsere Helifraktion stand sozusagen bereit in den Startlöchern, um den Himmel über Birkholz zu durchkreisen. Die eine oder andere Neuanschaffung über der Winterzeit konnte begutachtet und bewertet werden.
Startvorbereitung Eine gute Startvorbereitung ist das halbe heile Fliegerleben. Checklisten gibt es bei uns noch nicht, aber eine gründliche Vorbereitung stellt sicher, das alles optimal funktionieren sollte. Akkus geladen? Richtiges Modell im Sender aufgerufen? Laufen die Ruder in die richtige Richtung? Paßt die Spannung des Startgummis? Schwerpunkt noch mal kontrolliert? Usw. usw.
 

 

Startvorbereitung
Und das gilt für mehr oder weniger alle Arten von Flugzeugen, vom schnittigen Impeller bis hin zum super großen Segler. Ulf und Jan sind hoch konzentriert. Der Eine, weil's sich um fast einen Erstflug handelt und der Andere, weil er schon lange keinen Segler geflogen ist und entsprechend aufgeregt ist.


Heli und Pferd Ein neuer T-REX 500 ist nun zu Hause in Birkholz und scheint sich bereits sehr wohl zu fühlen. Dem Pferd im Hintergrund scheints egal zu sein, solange sich beide nicht zu nahe kommen. Aber zum Glück kann jeder bei uns seinem Hobby frönen, es schließen sich die verschiedenen Sportarten nicht aus, solange man sich gegenseitig respektiert und achtet.
 

 

Heli und Jürgen
Jürgen ist seinem Heli dagegen schon sehr nahe, das ist aber auch kein Wunder, kennen sich schon sehr lange, haben gegenseitiges Vertrauen und Respekt und -naja- Jürgen ist eindeutig das Herrchen über den Heli, Logo.


Pirouettenkönig Aber was ist das um Himmels Willen? Ein klassischer überzogener Flugzustand? Nein, das Zauberwort heißt HLG, zu Neu-Deutsch "Hand Launch Glider" bzw. handgestartetes Segelflugzeug. Deutlich zu erkennen an der sportiven Haltung des Piloten. Das ist doch endlich mal Action, da bekommt ModellSPORT eine ganz neue, fast akrobatische Dimension. Kunstvoll, das Modell an der Flügelspitze haltend, pirouettenartig um die vertikale Piloten-Hochachse beschleunigend drehend, im richtigen Moment unter konzentrierter Beachtung des Abflugwinkels Alpha und der generellen Ausrichtung des Modells in den hindernisfreien Luftraum bei gleichzeitiger Peilung von Windrichtung und Termikablösung schlußendlich dem Modell durch maximale Impulsbeschleunigungsenergie, sprich kinetischer Energie die bestmögliche Gipfelausgangshöhe, also potentieller Energie zu verpassen um am Ende atemlos dem Modell hinterherzusehen, wie es in 15 Sekunden diese berauschende Energieumwandlung zu bodensinkend einfach absegelt. Boehhh - das ist die perfekte Symbiose von Sport und Physik. Ach was sage ich, das ist Metaphysik, ein rauschendes Fest der geistigen und körperlichen Elemente im Einklang mit den Gesetzen der Natur, des Kosmos und des Universums. Galileo, Newton und sogar Einstein wären beeindruckt und bestätigt in ihren abstakten und wissenschaftlichen Aufsätzen über Energie- und Impulserhaltung, über die Dialektik von Masse und Beschleunigung. Zu vollem Recht ist Karsten unser Vereinsvorsitzender. Bravo und Respekt. Applaus, Applaus.
 

 

Gigant
Ebenso Respekt darf man diesem Modell zollen, den schließlich wird dieser Gigant der Lüfte mit 6 Motoren angetrieben. Da kann sich jeder ausmalen, wie aufwendig die Justage, die Wartung und der Betrieb des Riesenflugzeuges ist. Aber es hat sich herausgestellt, das auch der Ausfall des einen oder anderen Triebwerkes zumindest nicht den sofortigen Absturz des Modells bedeuten, genau so wie es im Original auch war.
Catering Das es bei uns im Verein neben hochkomplexen Themen auch ganz profane Dinge des Alltages gibt, zeigen die folgenden Bilder. Denn man lebt ja schließlich nicht nur von der Lust zum Fliegen allein, sondern auch von den körperlichen Gelüsten, sprich dem Essen. Fürsorglich wird sich um das leibliche Wohl aller (angemeldeten!!) Anwesenden gekümmert.

Wenn nun der Grillmeister einfach den Grill an seinen bereits angelegten Trageriemen schnallt, könnte er glatt als mobiler Würstchenverkäufer auf dem Alex durchgehen!!


Den Modellbauern wird ja eine gewisse unromantische Seite nachgesagt. Jürgen beweißt, das auch auf dem Flugfeld Etikette angesagt ist. Wie sieht es denn schließlich aus, wenn der Pilot sein Flugzeug in einem mit Ketchup bekleckertem Hemd steuert??

 

 

Etikette
Schlafmütze Es ist bis dato leider nicht bekannt, was Jan dazu veranlaßt hat, hier im Schatten unseres Containers sein Mittagsschläfchen ab zu halten. War es aus Erschöpfung der vielen Flugminuten am Vormittag oder war gar das erste von den 5 Bierchen zuviel? Oder war einfach die Völlerei von Bratwurst, leckeren Salaten, selbstgemachten Curry-Saucen und Abschlußkuchen zu viel? Egal, lassen wir ihn in Ruhe schlafen, den der Tag war noch lang.
 

 

Flugstaffel
Die anderen sind weiter fleißg geflogen, was das Zeug (Flugmaterial) her gab. Denn schließlich sollte dieser schöne Tag genutzt werden.


Startwagen Die eine oder andere Überraschung wurde noch ausgepackt: hier zum Beispiel ein Startwagen für mittlere bis große Segler. Man wird halt nicht jünger, da muß man sich was einfallen lassen. Das beherzte Schmeißen eines 5kg Brockens, auch mit ordentlicher Motorisierung, ist immer so eine Sache. Und nicht immer ist ein couragierter Starthelfer anwesend, der es sich zutraut, solch einen großen Segler mit Schwung in die Luft zu befördern. Also ein Startwagen. Klaus und Jan haben ihn mit Erfolg ausprobiert. Aber zu schwach sollte die Antriebsleistung des Seglers nicht sein, da sonst der Rollwiderstand auf dem Rasen nicht überwunden wird.
 

 

Kinder
Auch eine Art "Startwagen", zumindest für die Kinder. Wie man sieht, sind wir ständig um neue Mitglieder bemüht und investieren Einiges in die Jugend- und Nachwuchsförderung.


Am Ende bleibt übrig, allen zu danken, die im Vorfeld und während des Tages zum Gelingen beigetragen haben. Die Arbeit, die in der Vorbereitung steckt, wird oft unterschätzt und deshalb ein besonderer Dank an Kay.

1 2 Boulton P111